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Wer das Sabrieren pflegt befindet sich freilich auch in bester Gesellschaft und taucht tief ein in die Kulturgeschichte des Genusses. Wie nicht anders zu erwarten, wenn teurer Champagner im Spiel ist, liegen die Ursprünge des Sabrierens in Frankreich. Angeblich waren es Offiziere der napoleonischen Kavallerie, die erstmals eine Champagnerflasche auf diese Weise öffneten. Sie benutzten dafür allerdings keinen speziellen Champagnersäbel, sondern ganz einfach die Waffen, die Teil ihrer Ausrüstung und auch ihrer Uniform waren. Bester Champagner gehörte für sie einfach dazu, um sich zu zerstreuen oder zu feiern. Womöglich war es dann sogar Napoleon selbst, der das Sabrieren salonfähig machte und damit eine Tradition begründete. Während seines ansonsten katastrophalen Russlandfeldzuges soll er nach einer gewonnen Schlacht mit seinem Säbel zur Feier des Sieges einer Champagnerflasche mit viel Schwung den Kopf abgeschlagen haben. Das sprach sich natürlich herum und fand schnell Nachahmer. Bester Champagner wurde schon bald überall in Frankreich mit dem Champagnersäbel bearbeitet. Das Sabrieren entwickelte sich ganz unabhängig von bestimmten Champagner Marken schnell zu einem gerne gepflegten Ritual. Motto: Das Auge trinkt schließlich mit. Der Champagnersäbel durfte fortan auf keiner stilvollen Feier mehr fehlen. Heute wird auf der ganzen Welt sabriert. Eine ganz besondere Rolle aber spielt die hohe Kunst des Sabrierens nach wie vor in Frankreich. Dort gibt es nämlich die die Confrérie du Sabre d’Or, eine rund 200 000 Mitglieder zählende Gemeinschaft, welche die Tradition pflegt und dazu weltweit Veranstaltungen organisiert.

Was bedeutet sabrieren?

Sabrieren und Champagner Marken - edel, spektakulär und auch ein klein wenig dekadent. Das Sabrieren ist zweifellos die mit Abstand spektakulärste Methode, um eine Flasche Champagner möglichst stilvoll zu öffnen. Kein Wunder: Der obere Flaschenhals wird dabei samt dem Korken mit einem sogenannten Champagnersäbel abgeschlagen. Klar, dass das für einen gewissen Showeffekt sorgt und Eindruck macht. Das Sabrieren - der Ausdruck leitet sich von "sabre", dem französischen Wort für Säbel ab - passt damit perfekt zu dem überbordenden Genuss, für den edle Champagner Marken wie etwa Dom Perignon stehen. Gleichzeitig wird auch die Lebensfreude, die nicht zuletzt teurer Champagner vermittelt, noch einmal deutlich unterstrichen. Und wenn man ganz ehrlich ist, dann hat Sabrieren auch etwas mit stilvoller Dekadenz und jeder Menge Luxus zu tun. Kurzum: Wer seinen Champagner mit einem Champagnersäbel köpft beweist auf jeden Fall Stil und Extravaganz.uzufügen und zu bearbeiten.

Sabrieren - ein Ausflug in die Kulturgeschichte des Genusses

Wie sabriert man richtig?

Egal, welche Champagner Marken man bevorzugt, ob nun wirklich teurer Champagner oder der etwas günstigere Geheimtipp, durch das Sabrieren wird der Genuss definitiv gesteigert. Anders ausgedrückt: Alle Champagner Marken werden durch den spektakulären Schlag mit dem Champagnersäbel noch einmal zusätzlich aufgewertet. Grund genug also, es einmal selbst zu probieren. Doch wie macht man es richtig? Und was braucht man dafür? Nun, das Sabrieren ist einfacher, als man zunächst vielleicht denken mag. Wichtigstes Werkzeug dabei ist natürlich der Champagnersäbel. Er sollte eine Länge von 50 bis 70 Zentimetern haben und zwischen 500 und 1000 Gramm schwer sein. Ein Champagnersäbel kann heute problemlos im Fachhandel erworben werden. Shops, die hochwertige Champagner Marken führen, haben meist auch mindestens einen Säbel mit im Angebot. Es gibt darüber hinaus auch sehr kunstvoll gestaltete Champagnersäbel, die sich ideal als Geschenk für Genießer eignen. Je nach Ausführung muss man mit einem Preis ab 50 Euro aufwärts rechnen. Was für viele Champagner Marken gilt, gilt im Übrigen auch für Champagnersäbel: In Sachen Preise gibt es nach oben kaum eine Grenze. Nun aber zum Sabrieren selbst: Der Champagner, also beispielsweise ein Dom Perignon, sollte idealerweise eine Temperatur von sieben Grad Celsius haben. Diese garantiert einerseits, dass das edle Getränk nach dem Abschlagen des Halses nicht zu sehr schäumt, und sorgt andererseits dafür, dass die Flasche nicht zersplittert. Als erstes muss der muss der Metallmantel und der Drahtkorb um den Korken entfernt werden. Dies gilt explizit für alle Champagner Marken. Die Champagnerflasche wird mit ausgestrecktem Arm gehalten, der Flaschenhals zeigt vom Sabreur weg und leicht nach oben. Auf gar keinen Fall sollte er in Richtung der Gäste zeigen, da erhebliche Verletzungsgefahr besteht. Dann wird der Champagnersäbel bzw. seine Klinge oberhalb des Etiketts in einem Winkel von etwa 20 Grad angesetzt. Mit einer schwungvollen und durchaus kräftigen Bewegung führt man dann die Klinge bis sie auf den Wulst des Halses trifft und schlägt diesen ab. Ideal ist es dabei, die Stelle zu treffen, an dem die Naht der Flasche im Wulst mündet.

Sabrieren - edle Champagner Marken stilvoll genießen

Wer ein Faible für edle Champagner Marken hat oder auch nur Spaß am spektakulären Genuss, kommt um das Sabrieren eigentlich nicht herum. Es ist einfach durchzuführen und gefahrlos, wenn nicht in Richtung des Publikums gezielt wird. Über Glassplitter im Champagner muss man sich keine Sorgen machen, da diese durch die Wucht des austretenden Getränks weggeschleudert werden. Das Sabrieren eröffnet somit ganz neue Möglichkeiten des stilvollen Genießens und macht überaus viel Spaß.